Krebstag Ruhr

Der Patiententag des
WTZ Netzwerks
(gefördert durch die Deutsche Krebshilfe)

SAVE THE DATE

Samstag, 16. Januar 2027

9. Krebstag Ruhr

Wir laden Sie als Betroffene, Angehörige und Interessierte herzlich dazu ein, sich über die neuesten Erkenntnisse der Krebsforschung zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Es erwarten Sie onkologische Workshops und Aktionsangebote des Westdeutschen Tumorzentrums.
Selbsthilfegruppen und regionale Organisationen stellen ihre Arbeit vor.

Mehr Details finden Sie im Bereich „Wichtige Informationen“ auf dieser Seite.

Wann & Wo?:
Am Samstag, dem 16. Januar 2027, von 10:00-16:00 Uhr im Lehr- und Lernzentrum (Virchowstr. 163a, 45147 Essen) direkt am Uniklinikum Essen

Nutzen Sie auch die Möglichkeiten unserer Aktionsangebot vor Ort!



Wir bitten aus Planungsgründen um eine unverbindliche Anmeldung:


Wir freuen uns auf Sie!
Ihr WTZ Netzwerk



Selbsthilfe-Café
„Haben Sie das auch erlebt?“ oder „Wie gehst du damit um?“ Worum auch immer es geht – der individuelle Austausch hilft. Im Selbsthilfe-Café lassen sich ganz einfach Kontakte knüpfen. Auch Angehörige und Freunde finden ein offenes Ohr. Vielfältiges Infomaterial liegt dort an Infoständen für Sie bereit.

Programmübersicht

Einlass

Krebstag Ruhr 2027: Begrüßung

Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe (Videobotschaft)
Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen
Prof. Dr. Angelika Eggert, Ärztliche Direktorin Universitätsmedizin Essen
Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor WTZ Essen
Prof. Dr. Annalen Bleckmann, Direktorin WTZ Münster
Stefanie Frenz, Sprecherin des WTZ-Patientenbeirats

Moderation: Katharina Kaminski, UME

Ort: Deichmann Auditorium (1.OG)
& Online (Zoom)

Key-Note:
Wie die Zukunft der Krebsforschung Leben verlängern wird


Referent:
Prof. Dr. Jens Siveke, UME

Moderation: Katharina Kaminski, UME

Wir erleben gerade einen echten Wandel in der Krebsmedizin. Dank bahnbrechender Forschung haben Patientinnen und Patienten Zeit gewonnen – und diese Zeit ist heute deutlich
lebenswerter. Doch trotz dieser Erfolge bleiben Herausforderungen. Woran arbeitet die Wissenschaft jetzt und in Zukunft? Wie können neue präventive oder therapeutische
Strategien aussehen? Und was bedeutet Forschung hier in Essen konkret für Patientinnen und Patienten?

Ort: Deichmann Auditorium (1.OG)
& Online (Zoom)

Pause/Raumwechsel

Parallele Sessions: (1/2)

Lungenkrebs:
Minimalinvasive OPs und zielgerichtete Therapien: Präzision.Präzision.

Ort: Info folgt

Gebärmutter- & Eierstockkrebs:
Das A und O ist fast immer die OP: Aktuelle Daten & Fakten 

Ort: Info folgt

Brustkrebs I:
Brustkrebs ist kein Notfall, auf die präzise Planung kommt es an!

Ort: Info folgt

Brustkrebs II:
Leben mit der metastasierten Erkrankung, Umdenken ist gefragt!

Ort: Info folgt

Magen- & Darmkrebs:
Aktuelle Aussichten: Interdisziplinäre Therapien weisen den Weg

Ort: Info folgt

Leber- & Bauchspeicheldrüsenkrebs:
Spezialisten berichten: Operative Verfahren, Transplantationen und Therapien

Ort: Info folgt

Prostatakrebs:
Mini-Specials zu bewährten Therapien und topaktuellen Ansätzen

Ort: Info folgt

Kopf-Hals-Tumore:
Wenn grundlegende Funktionen wie Sprechen und Schlucken betroffen sind

Ort: Info folgt

Blutkrebs:
Leukämien, Lymphome, Myelome und die Chancen hochspezialisierter Therapien

Ort: Info folgt

Hirntumoren:
Auf der Suche nach der bestmöglichen Therapie laufen zahlreiche Studien

Ort: Info folgt

Hautkrebs:
Neue und bewährte Wege in der Hautkrebstherapie
 
Ort: Info folgt

Mittagspause
Catering und aktiver Austausch auf allen Ebenen

Aktionsangebote:
Dermatologie: Hautkrebs Check – Fragen Sie unsere Dermatolog*innen bei einem für Sie auffälligen Muttermal nach einer ersten Einschätzung.
(12:10 bis 13:00 Uhr)

Sport- und Bewegung: Schnupperkurs
(12:30 bis 12:45 Uhr & 12:55 bis 13:10 Uhr)

 

Key Note:
Wie sich Krebszellen ernähren und in Zukunft dabei manipuliert werden können

Referent:
Prof. Alpaslan Tasdogan, UME

Moderation: Katharina Kaminski, UME

Krebszellen sind extrem hungrig und haben einen anderen Stoffwechsel (Metabolismus) als gesunde Körperzellen. Metastasen passen zudem „ihre Ernährung“ immer wieder
höchst flexibel an. Hier sucht die Forschung intensiv nach Schwachstellen, um diesen veränderten Stoffwechsel angreifen und die Ausbreitung von Tumoren ausbremsen zu
können. Welche Erkenntnisse gibt es aktuell? Was kann das bewirken? Welche Studien können Betroffene erwarten?

Ort: Deichmann Auditorium (1.OG)
& Online (Zoom)

Pause/Raumwechsel

Parallele Sessions: (2/2)

Palliativmedizin
Worum geht‘s und warum man früher als gedacht darüber reden sollte

Ort: Info folgt

Personalisierte Onkologie
Von der molekularen Veränderung zur individuellen Therapie


Ort: Info folgt

Familie & Zugehörige
Vom Stark bleiben und dem Mut, Hilfe zu suchen. Expertenrat und Praktisches.

Ort: Info folgt

Polyneuropathie
Kribbeln, Brennen oder ein Gefühl wie auf Watte zu laufen – was nun?

Ort: Info folgt

Arzt-Patienten-Gespräch
Patienten und Ärzte als Partner. Für eine gelingende Kommunikation

Ort: Info folgt

Krebsbedingte Fatigue:
Wie kann z.B. Bewegungstherapie individuelle Symptome lindern?

Ort: Info folgt

Forschung mit Patientenblick
Als Patientenvertreter die Forschung verändern und mitgestalten

Ort: Info folgt

Pause/Raumwechsel

Krebstag – Nachgefragt:
Weil das Wohlbefinden entscheidend ist: Medizinische Therapien wertvoll stützen


PD Dr. Miriam Götte, WTZ Netzwerk
Dr. Anna-Sophie Leven, WTZ Netzwerk
Kristina Hardt, WTZ OncoPartner

Moderation: Katharina Kaminski, UME

Körperliche Aktivität und ausgewogene Ernährung verbessern nachweislich die Lebensqualität und auch die Prognose. Wir schauen auf wissenschaftliche Updates und die Möglichkeiten. Welche werden von Krankenkassen aktuell unterstützt? In wieweit haben Patientenbegleitung
und Selbsthilfe griffige Tipps? Es geht zugleich um psychische Gesundheit, soziale Einbindung und nicht zuletzt darum, Mut zu machen.

Ort: Deichmann Auditorium (1.OG)
& Online (Zoom)

Verabschiedung

WTZ Patientenbeirat

Ort: Deichmann Auditorium (1.OG)
& Online (Zoom)

Krebstag Ruhr – Programmheft 2022 – zum Download

Der WTZ Patientenbeirat

Im April 2020 gründete sich der erste Patientenbeirat des Westdeutschen Tumorzentrum Netzwerks. Dieses Gremium setzt sich zusammen aus erfahrene Patientenvertreter*innen, die die Perspektive der Betroffenen beleuchten und das Netzwerk dabei unterstützen, auf allen Ebenen des WTZ gemeinsame patientenfreundliche Strukturen zu schaffen.
Unser WTZ-Patientenbeirat besteht derzeit aus elf Personen, die als Betroffene oder Angehörige an einen der Netzwerkstandorte angebunden sind. Die Mitglieder aus unterschiedlichsten Indikationsbereichen treffen sich in regelmäßigen Abständen, um ihren Teil dazu beizutragen, dass die onkologische Versorgung, aber auch die Digitalisierung in Klinikalltag, im Sinne der Patient*innen weiterentwickelt wird. Sie beraten die Entscheidungs-Gremien des WTZ Netzwerks und bringen dort ihre Ideen ein.

Unterstützung

Seit Oktober 2021 sind mit Julia Beußing-Markmann (Münster) und Katharina Kaminski (Essen) zwei professionelle Unterstützerinnen nicht nur für den WTZ-Patientenbeirat, sondern auch für alle Fragen rund um die onkologische Selbsthilfe zum Team des WTZ-Netzwerks hinzugestoßen. Das Vernetzen der onkologischen Selbsthilfegruppen und Patientenvertreter*innen am WTZ soll dem verbesserten Austausch, mit dem Ziel die Interessen der zu repräsentierenden Gruppen zu bündeln und für diese als Sprachrohr am WTZ zu fungieren, dienen.
Sie möchten über die Arbeit des Patientenbeirats auf dem Laufenden gehalten werden? Wir freuen uns über die Kontaktaufnahme und neuen Input von betroffenen Interessierten.
Sie erreichen den Beirat und die Unterstützenden über die E-Mail Adresse: patientenbeirat@wtz.nrw

Logo

Reduct Studie –
Digitales Training für krebserkrankte Patient*innen

Der offizielle Name der Studie lautet „Webbasierte Achtsamkeits- und Skills-basierte Belastungsreduktion für Patientinnen und Patienten mit Krebs: Eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Interventionsstudie (Reduct)“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Studie (Förderkennzeichen: 01KG2021). Somit ist die Teilnahme für Sie kostenlos. Viele Patient*innen mit einer Krebserkrankung leiden unter einer Vielzahl an psychischen und körperlichen Belastungen. Häufig jedoch erfahren viele keine psychologische oder psychoonkologische Unterstützung, da z.B. in der Nähe des Wohnortes kein Unterstützungsangebot besteht. Mit unserer Studie versuchen wir diese Barrieren der Gesundheitsversorgung zu beseitigen.
Wir möchten krebserkrankten Patientinnen und Patienten im Umgang mit den krankheitsbedingten Belastungen helfen besser umzugehen.

Ziel

Wir möchten untersuchen, ob ein digitales Training von Patient:innen mit einer Krebserkrankung als hilfreich erlebt wird. Die Besonderheit unseres Trainings ist, dass die Patient:innen es selbstständig durchführen. Mit Ihrer Hilfe überprüfen wir, ob so ein Online-Training in Zukunft eine Ergänzung für die Patientenversorgung sein kann.
Wenn das Training eine Unterstützung im Rahmen der Krankheitsbewältigung ist, können zukünftig viele Menschen davon profitieren. 

Technische Hinweise

Um die Studien-App zu nutzen benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät (Handy, Tablet, Desktop-Computer).
Auf Windows-Systemen sollte ein aktueller Browser (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge) genutzt werden.
Die Nutzung der App über den Internet Explorer ist technisch nicht möglich.
Die Darstellung ist auf allen mobilen Endgeräten möglich, wir empfehlen zur Nutzung der App ein Tablet oder einen Desktop-Computer.

Durchführung

Im Rahmen der Reduct-Studie kann eine Gruppe von Studienteilnehmer:innen am digitalen Make It Training teilnehmen. Einer zweiten Gruppe wird eine optimierte Form der üblichen Versorgung angeboten. Das heißt, neben der medizinisch vorgesehenen Krebsbehandlung werden zusätzlich online unterstützende psychoedukative Informationen zur Krankheitsbewältigung vermittelt. Die Inhalte orientieren sich dabei an den Inhalten der Hauptmodule des Make It Trainings.
Selbstverständlich bleibt die Krebsbehandlung durch die Studienteilnahme in beiden Gruppen unverändert.
Sie werden einer der Gruppen randomisiert zugeordnet. Randomisiert bedeutet, dass Sie nach einem Zufallsprinzip, das nicht beeinflussbar ist, entweder der Gruppe mit dem Make It Training (Interventionsgruppe) oder der Gruppe mit der optimierten üblichen Behandlung (Kontrollgruppe) zugeordnet werden. Wenn Sie sich für eine Studienteilnahme entscheiden, erfolgt nach Ihrer schriftlichen Einwilligung die zufällige Zuordnung in die Interventions- oder Kontrollgruppe. Ein Tausch der Gruppen ist nicht möglich.
Nach erfolgter Zuteilung erhalten Sie einen persönlichen Zugangscode für die Reduct-App bzw. -Website. Hierüber werden alle Module des Make It Trainings bzw. Informationen für die Kontrollgruppe wöchentlich für Sie zugänglich gemacht. Sie können das Make It Training also sowohl zu Hause an Ihrem Computer durchführen, als auch von unterwegs an Ihrem Smartphone/Tablet.
Am Anfang und Ende der (Kontroll-)Intervention, sowie nach drei und sechs Monaten nach Beendigung, erfolgen Befragungen zu Ihrem Befinden und zur Bewertung der (Kontroll-)Intervention. Indem wir die psychische Belastung im Verlauf des Make It Trainings mit der bei einer optimierten üblichen Behandlung vergleichen, können wir die Effektivität des digitalen Make It Trainings überprüfen. Zusätzlich sollen Verbesserungen in den Bereichen der Selbstwirksamkeit, Lebensqualität und Achtsamkeit durch das Make It Training ermöglicht werden.

Teilnahmevoraussetzungen

– Alter zwischen 18 und 65 Jahren
– Ausreichende Deutschkenntnisse
– Aktuell oder in den letzten 12 Monaten eine Krebserkrankung
– Bereitschaft, sich einer der Gruppen randomisiert (=zufällig) zuteilen zu lassen und an der Interventions- oder Kontrollgruppe teilzunehmen
– Internetverbindung und ein internetfähiges Gerät

Jetzt an der Studie teilnehmen

Melden Sie sich über das Kontaktformular bei uns an. Sie erhalten dann eine Nachricht von uns mit Ihren Zugangsdaten.

Jetzt teilnehmen

Starke Partner im
Kampf gegen Krebs

Der Patiententag ist ein gemeinsames Projekt von